Hagal und Isa

Oh, lasst mich schlafen

Oh, lasst mich schlafen

So still wie die Blätter im Schnee

Efeu rankt sich um mein Schloss

Flüstert Namen, die ich tief in Dir seh´

Jede Flocke küsst mich kalt

Ein zarter Zerfall, ein geflüstertes Bald

Gezerrt in eine Welt, die nie die meine war

Mein innerster Kern wird mir offenbar

Hagal und Isa, wir sind Schneeflocken gleich

Verbinden uns im Fallen

Zerstieben zugleich

Kaum gefallen, schon getaut

Und das Licht küsst uns fort

Werd´ ich Wolke, wirst Du Meer

An einem anderen Ort

Zu tief gefühlt, zu viel geschenkt

So bleich wie die Blätter im Schnee

Selbst der Efeu verglüht, 

Ich erkenn´ und versteh´ und verweh´

Jede Flocke ist ein Kuss

Ein verwehendes Ich Muss

Mich bewegen in einer Welt

Die nie die meine war

In den Feldern tobt schwarz

Die Sehnsuchtskrähenschar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s