Über Karin Röhlig

http://krallentanz.de.tl https://krallentanz.wordpress.com Ich bin all das, was Du nie erwartet hast. Ich bin Wegfinderin, Künstlerin, Autorin, Philosophin, Masseurin, naturverliebte Waldläuferin, ich bin die schillernde chaotische neurodiverse Kreativität. Ich reiße Dich mit, ich beflügele Deine Phantasie, ich eröffne Dir Wege, die Du niemals zu denken wagtest. Ich bin nie ganz greifbar, immer eine Tochter des Sturms. Ich bin die Hexentochter im Märchen. Drei Bedingungen, um meine Zeit zu gewinnen: Sei faszinierend, sei facettenreich, sei zügellos offen. Oh, noch eine kleine Anmerkung: und ich spreche fließend ironisch - und habe noch niemals einen Sarkasmus vorgetäuscht. Begleite mich ein Stück meines Weges, wenn Du dich traust.

Ich bin die Frau, die aus der Kälte kam

oh, es is schon wieder sommer

dabei war´s doch grad noch kühl

und jetzt sind es doch schon wieder 40 grad gefühlt

wenn ich eine sauna wollte hätte ich eine im haus

und die harte strahlung macht mir bald den gar noch aus

ja, gegart, das ist das wort, das für sommerhitze steht

schön gegrillt vom ozon und erst als kohle umgedreht

nie und nimmer sind das angenehme 28 grad

da steht die 3 davor, das fühlt sich an wie hochverrat!

ich bin die frau, die aus der kälte kam

und ich will den winter zurück

meine blesse noblige behalten

ich bin doch nicht verrückt

hätte ich mich braun gewollt wär ich braun geboren

was hat ne blonde frau auch im sommer verloren?

oh, ich wollte bahn fahren, doch dieser plan ging schief

denn in jedem shice abteil steht der schweissige mief

überall pheromone, die den namen nicht verdienen

ich denk da eher an road kills und urinverklebte schienen

und die sitzen da so rum und schwülen mich so warm an

so auf die art, es is sommer, baby, komm mal ran

bwaah, 

ich bin die frau, die aus der kälte kam

und ich will den winter zurück

meine blesse noblige behalten

ich bin doch nicht verrückt

hätte ich mich feucht gewollt wär ich im wasser geboren

was hat ne blonde frau auch im sommer verloren?

meine terrasse hat nen schattenbaum und der ist mein bester freund

der hilft die hitze abzuhalten und flüstert so verträumt

ha, verträumt – wenn man ihn nur hören könnt

zwischen rasenmähern, fliesenbohrern, besoffenen im unterhemd

planschenden kindern und dem wehgeschrei genervter eltern

die sich dachten, kauf nen pool und du hast ruhe von den bälgern

jetzt seh´n sie ein im winter war das alles schön verschneit

und sie war´n völlig legitim vom heissen glühwein breit

 ich bin die frau, die aus der kälte kam

und ich will den winter zurück

meine blesse noblige behalten

ich bin doch nicht verrückt

hätte ich nachbarn gewollt wär ich in der stadt geboren

was hat ein misanthrop auch in nem kleinen dorf verloren?

Call me lazy

call me lazy if i lay into the rays of sun

call me sluggish if i´m proud that I don´t need no one

call me lonely if you feel that you´re a lonely one

call me anything you want

nevermind, i lay under that tree

and all the leaves tell me why i feel free

nevermind

call me boring if i never answer your calls back

call me dreary if i listen to the same old track

call me tedious if i ignore all of your flirt attacks

call me everything you want

nevermind, i lay under that tree

and all the clouds tell me why i feel free

nevermind, little misanthrope, nevermind

Lindenblüten

em
Und schon wieder blüht die Linde
em D
So hell im Jahresrad
em C
Und wieder zieh´n die Krähen
em am
Auf dem alten Erntepfad
em C
Neuer Sommer leuchtet auf
em D
In gewittrigem Blau
G C
Schaut, die Erdmutter wiegt sich
D G
Wird vom Mädchen zur Frau

Süß die Linde, kühl ihr Atem
Auf meiner heissen Haut
Sonne lodernd, Gräser wispernd
Alte Mären vertraut
Neue Wärme erglüht in goldenem Rad
Sommerblüten strahlen flüsternd
Tragen in sich neue Saat

Und schon wieder blüht Frau Psyche
So hell im Jahresrad
Und schon wieder zieh´n die Seelen
Auf den alten Erntepfad
Neue Kraft leuchtet auf
In gewittrigem Ton
Schaut, die Erdmutter wiegt sich
Trägt die goldene Kron

Childfree

https://wearechildfree.com/Und gerade als Mutter sage ich: Mut zu alternativen Lebensstilen. #regrettingmotherhood war ein erster Ansatz, Eltern-Sein neu zu denken. Ja, ich möchte meine Kinder nicht missen (weder mein leibliches noch mein Katzenkind).Aber mein Kind als Person und der Wunsch, Kinder zu haben sind zwei verschiedene Dinge. Letzteren hatte ich nie.Und ja, ich habe ein wunderbares, selbstgeborenes, sehr geliebtes Kind (das unendlich viel Liebe und Aufmerksamkeit von so vielen verschiedenen, nicht blutsverwandten Menschen bekommt, wie ich selbst SO nie kennengelernt habe.). Und nein, ich wünsche mir kein weiteres.Und ja, das widerspricht sich nicht.Ich habe festgestellt, dass Mutter-Sein für mich eine selbstgewählte Aufgabe, und nicht mein gewünschter alleiniger Lebensinhalt ist. Es gibt Frauen, die das können. Die haben meinen tiefsten Respekt! Aber es gibt auch Frauen – und Männer – die sagen: Warum soll ich meine ganze Energie EINEM Kind widmen, wenn ich in der gleichen Zeit Tausenden helfen kann? Dinge erschaffen kann, zu denen mir als Eltern die Zeit und Motivation fehlt? Kunst zu weben und unters Volk zu bringen, was ein Schulalltag in Deutschland niemals erlaubt? Auch mal monatelang finanziell instabil zu sein und einfach in den Tag zu leben, und sich nicht immer „zusammenreissen“ und funktionieren zu müssen? Warum soll ich meine Herzenswünsche, zu reisen (wann, wie, wohin und warum ich will); zu wohnen wann, wie, wohin und warum ich will); zu leben (wann, wie, wohin und warum ich will); zu lieben (wann, wie, wen und warum ich will) einem klassischen Ideal unterzuordnen? Und vor dieser selbstbestimmten Aussage: Ein NEIN zu einem eigenen Kind ist ein JA zu mir selbst: verneige ich mich ebenso tief. Es gibt kein gut oder schlecht. Keine Kinder zu haben muss nicht egoistisch sein – oft ist es genau das Gegenteil. Nutzen wir diesen #PrideMonth , um Gesellschaft neu zu denken!

Das Regenlied

Hör das Regenlied
Das Frau Freya schrieb
Auf die Erdenhaut
Regen so vertraut
In die Erde tief
Wo der Winter schlief
Spür den Sturm sich ballen
Hör die Donner hallen
In den Himmeln tief
Wo der Sommer schlief
Spür das Regenlied
Das Frau Freya schrieb
Spür die Wolken wallen
Spür die Tropfen fallen
Auf die nackte Haut
Regen so vertraut
Schau, die Katze tanzt
Schwingt den wilden Schwanz
Tanzt sich selber neu

Ruf das Regenlied
Das die Sehnsucht schrieb
Auf die nackte Haut
Regen so vertraut
In die Seele tief
Wo der Winter schlief
Spür den Sturm sich ballen
Spür den Donner hallen
Im Unterleib so tief
Wo der Sommer schlief
Spür das alte Lied
Das die Sehnsucht schrieb
Lass die Wolken wallen
Lass die Tropfen fallen
Auf die nackte Haut
Regen so vertraut
Schau, die Sehnsucht tanzt
Tanzt den wilden Tanz
Tanzt sich selber neu

Fur on fire

FUR ON FIRE {Song}

Felt the Goddess´ warning

Smelled it in the wind

Got this fire burning

Just didn´t know I have to dance within

Oh!

I got an April storm

In the wildwood of my head

I took this nine tailed fox

And invited her to bed

I got the autumn winds, and

Changed them into spring

I got the wooden crashes

For my Beltane fire swing, oh

Chorus: 

Fur on fire, and you´re the purple rain

You´re the twisted thunder in the midnight of my brain

I am the April storm

I am the weather going mad

I kissed the nine tailed fox

Now she´s tumbling through my head

She set my mind on fire

And my vagina burns to dust

I feel my goddess´ awakening 

In the storming April lust

Fur on fire, and you´re the purple rain

You´re the twisted thunder in the midnight of my brain

Fur on fire, and you´re the purple rain

You´re my flame crowned goddess and you got my calmness tamed

UTHARKH

URUZ, Urkraft, wir tanzen laut

THURISAZ, Urknall, orgasmisch vertraut

ANSUZ, Magie, wir singen dich raunend

RAIDHO, Bewegung, wir reisen staunend

KENAZ, Feuer, unsere Lust brennt

GEBO, Gabe, Gemeinschaft ungetrennt

WUNJO, Wille, wir wünschen uns Freude

HAGAL, Schicksal, größte Kraft im Heute

VÖLVAWISSEN, VÖLVAMACHT, WIR TANZEN UNSRE VÖLVAKRAFT!

NAUTIZ, Nornen, webt einen neuen Pfad

ISA, Stillstand, Winter´s weiser Rat

JERA, Jahresrad, wir ernten was wir säen

EIWAZ, Stammbaum, nichts bleibt ungeseh´n 

PERTHRO, Geheimnis, unbekannte Kraft

ALGIZ, Schutz, von den Hohen stets bewacht

SOWULO, Sonnenstrahl, stürmend freie Sicht

TIWAZ, Ausgleich, Ordnung und Gericht

VÖLVAWISSEN, VÖLVAMACHT, WIR TANZEN UNSRE VÖLVAKRAFT!

BERKANA, Mutter, wir nähren und behüten

EHWA, Vereinigung, wir leben unsre Mythen

MANNAZ, Seele, wir sind, wer wir sind

LAGUZ, das Fließen von Heilung, Wasser, Wind

INGUZ, Kindsein, wir igeln uns ein

DAGAZ, Wandel von Mond- und Sonnenschein

ODIL, Heimat, Zuhause tief in uns 

FEHU, Verantwortung, nutzt weise eure Kunst

VÖLVAWISSEN, VÖLVAMACHT, WIR TANZEN UNSRE VÖLVAKRAFT!

VÖLVAWISSEN, VÖLVAKRAFT, SPIRALTANZ UND FRAUENMACHT!

AUF ZUR SONNE

Es liegt ein Schnee auf Heimat so steinern

Ein Gebet an die Himmel, graue Felsen so rau

Dunkle Schönheit der Wälder, smaragdene Flüsse

Am Horizont webt sich ein schimmerndes Grau

Chorus:

Auf zur Sonne, auf zur Mondin

In den Bergen sind Märchen ein Pfad

Auf zu den Sternen, zum Glasberg

Meine uralte Seele weiß Rat

Wenn die Flügel sich regen

Wann das Leben beginnt

Wo die Hügel noch ahnen

Wessen Kinder wir sind

Auf zur Sonne, auf zur Mondin

Oh Sterne, erwacht

Ich war einst meine Schwester

Die im Glasberge wacht

Pflück dir Nesseln so brennend, und web´ dir ein Hemd

Aus Mondlicht und Federn, du weißt, die Zeit rennt

Dein kleinster Finger der Schlüssel, Magie der hohlen Hand

Trägt als Urkraft dich zum Glasberg, einst als Riesin bekannt

Schau, dein Arm wird zur Schwinge, denn du bist das jüngste Kind

In einer langen Ahninreihe, in der wir alle Schwestern sind

Die alten Stätten erwachen, das blaue Feuer bricht sich Bahn

In unserm Blut, in unsern Herzen dämmert ein Morgen heran

Hagal und Isa

Oh, lasst mich schlafen

Oh, lasst mich schlafen

So still wie die Blätter im Schnee

Efeu rankt sich um mein Schloss

Flüstert Namen, die ich tief in Dir seh´

Jede Flocke küsst mich kalt

Ein zarter Zerfall, ein geflüstertes Bald

Gezerrt in eine Welt, die nie die meine war

Mein innerster Kern wird mir offenbar

Hagal und Isa, wir sind Schneeflocken gleich

Verbinden uns im Fallen

Zerstieben zugleich

Kaum gefallen, schon getaut

Und das Licht küsst uns fort

Werd´ ich Wolke, wirst Du Meer

An einem anderen Ort

Zu tief gefühlt, zu viel geschenkt

So bleich wie die Blätter im Schnee

Selbst der Efeu verglüht, 

Ich erkenn´ und versteh´ und verweh´

Jede Flocke ist ein Kuss

Ein verwehendes Ich Muss

Mich bewegen in einer Welt

Die nie die meine war

In den Feldern tobt schwarz

Die Sehnsuchtskrähenschar

Brighid‘s Lied

~blessed Imbolc~

Brigid´s Lied

Im tiefen Schnee läuft ein Mädchen

Ihre Haare so hell

Flüstert Frühling in die Bäume

Ihre Wölfe rennen schnell

Brigid, jage den Winter

Vater Frost wird schon alt

Du, die Kraft in den Knospen

Helles Mondlicht so kalt

Flamme loder, Funke glühe, Imbolc-Feuer, brenne heiss

Die Zauberglut neu erwacht, schau ein neuer Jahreskreis

//: Streckt die schlafenden Knospen ins Licht ://

Im tiefen Schnee singt die Göttin

Ihre Stimme so hell

Eiskristalle stieben funkelnd

Fangen sich in weißem Fell

Brigid, wecke deine Flammen

Unsre Glut wird schon alt

Heilung, Liebe, Harmonie

Bring zurück was dir galt

Flamme loder, Funke glühe, Imbolc-Feuer, brenne heiss

Die Zauberglut neu erwacht, schau ein neuer Jahreskreis

//: Streckt die schlafenden Knospen ins Licht ://

Im tiefen Schnee tanzt meine Seele

Meine Freude so hell

Meine Schleier weben Wolken

Rufen Wind und Stürme schnell

Brigid, wecke meine Sinne

Die Erinnerung so alt

Unsre Feuer, unsre Kreise

Unsre Stimme laut schallt:

Flamme loder, Funke glühe, Imbolc-Feuer, brenne heiss

Die Zauberglut neu erwacht, schau ein neuer Jahreskreis

//: Streckt die schlafenden Knospen ins Licht ://

Krallentanz 28/01/2021