Childfree

https://wearechildfree.com/Und gerade als Mutter sage ich: Mut zu alternativen Lebensstilen. #regrettingmotherhood war ein erster Ansatz, Eltern-Sein neu zu denken. Ja, ich möchte meine Kinder nicht missen (weder mein leibliches noch mein Katzenkind).Aber mein Kind als Person und der Wunsch, Kinder zu haben sind zwei verschiedene Dinge. Letzteren hatte ich nie.Und ja, ich habe ein wunderbares, selbstgeborenes, sehr geliebtes Kind (das unendlich viel Liebe und Aufmerksamkeit von so vielen verschiedenen, nicht blutsverwandten Menschen bekommt, wie ich selbst SO nie kennengelernt habe.). Und nein, ich wünsche mir kein weiteres.Und ja, das widerspricht sich nicht.Ich habe festgestellt, dass Mutter-Sein für mich eine selbstgewählte Aufgabe, und nicht mein gewünschter alleiniger Lebensinhalt ist. Es gibt Frauen, die das können. Die haben meinen tiefsten Respekt! Aber es gibt auch Frauen – und Männer – die sagen: Warum soll ich meine ganze Energie EINEM Kind widmen, wenn ich in der gleichen Zeit Tausenden helfen kann? Dinge erschaffen kann, zu denen mir als Eltern die Zeit und Motivation fehlt? Kunst zu weben und unters Volk zu bringen, was ein Schulalltag in Deutschland niemals erlaubt? Auch mal monatelang finanziell instabil zu sein und einfach in den Tag zu leben, und sich nicht immer „zusammenreissen“ und funktionieren zu müssen? Warum soll ich meine Herzenswünsche, zu reisen (wann, wie, wohin und warum ich will); zu wohnen wann, wie, wohin und warum ich will); zu leben (wann, wie, wohin und warum ich will); zu lieben (wann, wie, wen und warum ich will) einem klassischen Ideal unterzuordnen? Und vor dieser selbstbestimmten Aussage: Ein NEIN zu einem eigenen Kind ist ein JA zu mir selbst: verneige ich mich ebenso tief. Es gibt kein gut oder schlecht. Keine Kinder zu haben muss nicht egoistisch sein – oft ist es genau das Gegenteil. Nutzen wir diesen #PrideMonth , um Gesellschaft neu zu denken!

Das Regenlied

Hör das Regenlied
Das Frau Freya schrieb
Auf die Erdenhaut
Regen so vertraut
In die Erde tief
Wo der Winter schlief
Spür den Sturm sich ballen
Hör die Donner hallen
In den Himmeln tief
Wo der Sommer schlief
Spür das Regenlied
Das Frau Freya schrieb
Spür die Wolken wallen
Spür die Tropfen fallen
Auf die nackte Haut
Regen so vertraut
Schau, die Katze tanzt
Schwingt den wilden Schwanz
Tanzt sich selber neu

Ruf das Regenlied
Das die Sehnsucht schrieb
Auf die nackte Haut
Regen so vertraut
In die Seele tief
Wo der Winter schlief
Spür den Sturm sich ballen
Spür den Donner hallen
Im Unterleib so tief
Wo der Sommer schlief
Spür das alte Lied
Das die Sehnsucht schrieb
Lass die Wolken wallen
Lass die Tropfen fallen
Auf die nackte Haut
Regen so vertraut
Schau, die Sehnsucht tanzt
Tanzt den wilden Tanz
Tanzt sich selber neu

Fur on fire

FUR ON FIRE {Song}

Felt the Goddess´ warning

Smelled it in the wind

Got this fire burning

Just didn´t know I have to dance within

Oh!

I got an April storm

In the wildwood of my head

I took this nine tailed fox

And invited her to bed

I got the autumn winds, and

Changed them into spring

I got the wooden crashes

For my Beltane fire swing, oh

Chorus: 

Fur on fire, and you´re the purple rain

You´re the twisted thunder in the midnight of my brain

I am the April storm

I am the weather going mad

I kissed the nine tailed fox

Now she´s tumbling through my head

She set my mind on fire

And my vagina burns to dust

I feel my goddess´ awakening 

In the storming April lust

Fur on fire, and you´re the purple rain

You´re the twisted thunder in the midnight of my brain

Fur on fire, and you´re the purple rain

You´re my flame crowned goddess and you got my calmness tamed

UTHARKH

URUZ, Urkraft, wir tanzen laut

THURISAZ, Urknall, orgasmisch vertraut

ANSUZ, Magie, wir singen dich raunend

RAIDHO, Bewegung, wir reisen staunend

KENAZ, Feuer, unsere Lust brennt

GEBO, Gabe, Gemeinschaft ungetrennt

WUNJO, Wille, wir wünschen uns Freude

HAGAL, Schicksal, größte Kraft im Heute

VÖLVAWISSEN, VÖLVAMACHT, WIR TANZEN UNSRE VÖLVAKRAFT!

NAUTIZ, Nornen, webt einen neuen Pfad

ISA, Stillstand, Winter´s weiser Rat

JERA, Jahresrad, wir ernten was wir säen

EIWAZ, Stammbaum, nichts bleibt ungeseh´n 

PERTHRO, Geheimnis, unbekannte Kraft

ALGIZ, Schutz, von den Hohen stets bewacht

SOWULO, Sonnenstrahl, stürmend freie Sicht

TIWAZ, Ausgleich, Ordnung und Gericht

VÖLVAWISSEN, VÖLVAMACHT, WIR TANZEN UNSRE VÖLVAKRAFT!

BERKANA, Mutter, wir nähren und behüten

EHWA, Vereinigung, wir leben unsre Mythen

MANNAZ, Seele, wir sind, wer wir sind

LAGUZ, das Fließen von Heilung, Wasser, Wind

INGUZ, Kindsein, wir igeln uns ein

DAGAZ, Wandel von Mond- und Sonnenschein

ODIL, Heimat, Zuhause tief in uns 

FEHU, Verantwortung, nutzt weise eure Kunst

VÖLVAWISSEN, VÖLVAMACHT, WIR TANZEN UNSRE VÖLVAKRAFT!

VÖLVAWISSEN, VÖLVAKRAFT, SPIRALTANZ UND FRAUENMACHT!

AUF ZUR SONNE

Es liegt ein Schnee auf Heimat so steinern

Ein Gebet an die Himmel, graue Felsen so rau

Dunkle Schönheit der Wälder, smaragdene Flüsse

Am Horizont webt sich ein schimmerndes Grau

Chorus:

Auf zur Sonne, auf zur Mondin

In den Bergen sind Märchen ein Pfad

Auf zu den Sternen, zum Glasberg

Meine uralte Seele weiß Rat

Wenn die Flügel sich regen

Wann das Leben beginnt

Wo die Hügel noch ahnen

Wessen Kinder wir sind

Auf zur Sonne, auf zur Mondin

Oh Sterne, erwacht

Ich war einst meine Schwester

Die im Glasberge wacht

Pflück dir Nesseln so brennend, und web´ dir ein Hemd

Aus Mondlicht und Federn, du weißt, die Zeit rennt

Dein kleinster Finger der Schlüssel, Magie der hohlen Hand

Trägt als Urkraft dich zum Glasberg, einst als Riesin bekannt

Schau, dein Arm wird zur Schwinge, denn du bist das jüngste Kind

In einer langen Ahninreihe, in der wir alle Schwestern sind

Die alten Stätten erwachen, das blaue Feuer bricht sich Bahn

In unserm Blut, in unsern Herzen dämmert ein Morgen heran

Hagal und Isa

Oh, lasst mich schlafen

Oh, lasst mich schlafen

So still wie die Blätter im Schnee

Efeu rankt sich um mein Schloss

Flüstert Namen, die ich tief in Dir seh´

Jede Flocke küsst mich kalt

Ein zarter Zerfall, ein geflüstertes Bald

Gezerrt in eine Welt, die nie die meine war

Mein innerster Kern wird mir offenbar

Hagal und Isa, wir sind Schneeflocken gleich

Verbinden uns im Fallen

Zerstieben zugleich

Kaum gefallen, schon getaut

Und das Licht küsst uns fort

Werd´ ich Wolke, wirst Du Meer

An einem anderen Ort

Zu tief gefühlt, zu viel geschenkt

So bleich wie die Blätter im Schnee

Selbst der Efeu verglüht, 

Ich erkenn´ und versteh´ und verweh´

Jede Flocke ist ein Kuss

Ein verwehendes Ich Muss

Mich bewegen in einer Welt

Die nie die meine war

In den Feldern tobt schwarz

Die Sehnsuchtskrähenschar

Brighid‘s Lied

~blessed Imbolc~

Brigid´s Lied

Im tiefen Schnee läuft ein Mädchen

Ihre Haare so hell

Flüstert Frühling in die Bäume

Ihre Wölfe rennen schnell

Brigid, jage den Winter

Vater Frost wird schon alt

Du, die Kraft in den Knospen

Helles Mondlicht so kalt

Flamme loder, Funke glühe, Imbolc-Feuer, brenne heiss

Die Zauberglut neu erwacht, schau ein neuer Jahreskreis

//: Streckt die schlafenden Knospen ins Licht ://

Im tiefen Schnee singt die Göttin

Ihre Stimme so hell

Eiskristalle stieben funkelnd

Fangen sich in weißem Fell

Brigid, wecke deine Flammen

Unsre Glut wird schon alt

Heilung, Liebe, Harmonie

Bring zurück was dir galt

Flamme loder, Funke glühe, Imbolc-Feuer, brenne heiss

Die Zauberglut neu erwacht, schau ein neuer Jahreskreis

//: Streckt die schlafenden Knospen ins Licht ://

Im tiefen Schnee tanzt meine Seele

Meine Freude so hell

Meine Schleier weben Wolken

Rufen Wind und Stürme schnell

Brigid, wecke meine Sinne

Die Erinnerung so alt

Unsre Feuer, unsre Kreise

Unsre Stimme laut schallt:

Flamme loder, Funke glühe, Imbolc-Feuer, brenne heiss

Die Zauberglut neu erwacht, schau ein neuer Jahreskreis

//: Streckt die schlafenden Knospen ins Licht ://

Krallentanz 28/01/2021

Warum, Krallentanz, schreibst du Songs?

Obacht, Triggerwarnung.

Ich verarbeite grade meine vergangenen Beziehungserlebnisse in Songs – mal aus der Perspektive des Partners, mal aus meiner.
Ich kann in meiner Kunst sehr viel mehr ausdrücken als im Gespräch: in der Kunst funkt nicht mein Stolz dazwischen. Da kann ich einfach… ungefiltert sein.

Mir helfen solche Lieder (zB von Anett Luisan) selbst sehr gut beim reflektieren, und wenn der eine oder andere Text anderen hilft: Ziel erreicht!

Ich schreibe nicht für Fame, Kritik oder Lob.
Sondern aus einem Bedürfnis heraus, meine Gefühlswelt benennbar zu machen und auszudrücken.
Und damit anderen zu zeigen: hey, du bist nicht allein.
Ich bin genausp verrückt. Jeder ist ein Depp, ein Irrer, ein Liebender, ein Freak. Auch du und ich.

Gerade du und ich!

Stay wild!

Borderline liebe mich

(Songtext)

Borderline liebe mich

Komm, Babe, wir spieln ein altes Spiel

Es heisst Geh-her-geh-weg, ein Miteinander ist das Ziel

Wir kenn‘ das beide gut, wir ham‘ das immer schon gekannt

Sind doch schon unsre Eltern vor sich selbst weggerannt

Und wir bleiben stets ganz eloquent

Unsicher ambivalent

Der erste Tag mit dir ist magisch angehaucht

So ein Farbenspiel, immer neu und unverbraucht

Wir verschmelzen ineinander, Symbiose pur

Noch nie wars so intensiv, so Wärme pur

Wir teilen alle Ebenen, jeder Kuss ist ein Gebet

Vergessen alles drumherum und die Realität

Und wir bleiben stets ganz eloquent

Unsicher ambivalent

Der zweite Tag mit dir ist eine schöne ruhige Zeit

Wir harmonieren gut, und tun alles zu zweit

Die ersten Zweifel schleichen sich ein

Hoffentlich lässt du mich nicht wieder allein

Und wir klammern uns wie die Kinder, die wir einmal warn

Aneinander, nutzen allen unsern Charme

Uns zu binden, festzuhalten, und die Reibung beginnt

Weil wir wieder mal vergessen dass wir keine Kinder sind

Und wir bleiben stets ganz eloquent

Unsicher ambivalent

Der dritte Tag beginnt mit einem unfairen Streit

Bis zum ersten Eklat ist es nun nicht mehr weit

Bevor du gehst geh ich, so bleib ich kontrolliert

Weil ich weiss was sonst mit meinem Geist passiert

Bevor ich dich verletze, verletz ich lieber mich

Und stoß dich von mir weg, damit rette ich mich

Und wir bleiben stets ganz eloquent

Unsicher ambivalent

Nach ein paar Tagen suchst du mich

Und mir fällt ein Stein vom Herzen

Endlich bist du wieder da

Endlich keine Trennungsschmerzen

Und wir hoffen, dass das niemals wieder so passiert

Doch das Bindungsmuster bleibt nunmal inszeniert

Toxisch und zerrüttend, es ist was es ist

Und keiner weiss, was er eigentlich vermisst

Was wir suchen könn wir uns nur selber geben

Für uns selbst und unsre Selbstliebe leben

Lange Jahre, die Spiral’ geht immer tiefer

In die ureigene Hölle, und die Bahn wird immer schiefer…

Doch zu meinem kranken Glück

Brauch ich immer wieder den ersten Tag zurück

Ich hab noch niemals nen Sarkasmus vorgetäuscht

Ich hab noch niemals einen Sarkasmus vorgetäuscht

Hallo liebes Gegenüber, na, wie geht´s denn heute so?

Ham´ sie schlecht geschlafen, war´n sie schon auf dem Klo? 

Oh, ihre Lieblingsserie …wurde abgesetzt?

Nein, wirklich, ich bin …sowas von entsetzt!

Die Kollegin ist zu blöd? Mei, wie unangenehm!

Und ihr Arbeitsplatz wirklich, ehrlich unbequem?

Ich kann mir gar nicht vorstellen, woher das kommen mag…

Sie sitzen doch nur an ihm fest den ganzen Tag!

Ja, die Hose steht dir wirklich, es ist nur zuwenig da.

Nein, nicht von dir, von dem Hosenstoff, ganz klar!

Selbstverständlich macht der Kuchen dich auch nicht dick. 

Es liegt auch absolut nicht am 3., 4. Stück. 

Leute, ich gesteh´, ich mag es kaum erwähnen

Aber warum soll ich euch noch weiter damit quälen

Bevor ihr fragt, warum mein Ex sich jetzt besäuft:

Ich hab´ noch niemals nen Sarkasmus vorgetäuscht.

Nein, natürlich mag ich dich, schliesslich kennen wir uns kaum

Leute, die ich länger kenne, hängen irgendwann im Baum

Mein Humor ist wie Essen – hat nicht jeder

Dafür fliesst er rabenschwarz aus meiner Feder

Es macht mir gar nichts aus, wenn du dich hierhin setzt

Die Anstandsregeln hast du ja optisch schon verletzt

Du kannst ja nichts dafür, aber sei doch bitte still

Deine Reaktion verletzt mein Feingefühl

Ja! High Five! Oh, das war dein Gesicht?

Wenn ich es nochmal tue, sieht man das nicht

In dir steckt etwas Gutes, auch wenn´s mein Messer ist

Das tu ich doch nur damit du mich nicht so vermisst… 

Leute, ich gesteh´, ich mag es kaum erwähnen

Aber warum soll ich euch noch weiter damit quälen

Bevor ihr fragt, warum mein Ex sich jetzt besäuft:

Ich hab´ noch niemals nen Sarkasmus vorgetäuscht.

Ja, er ist der Allergrößte, ich hab noch nie sowas geseh´n 

Oh, du hast neben meinem Strap-On den Dildo überseh´n?

Nur für dich werf ich mich so in Positur

Aber Liebling, ich versteh dich nicht, was hast du nur..?

Diese Blumen sind für dich. Sind sie nicht wundervoll?

Ham ´ mich sofort an dich erinnert, find´st du sie nicht toll?

Kakteen sind genügsam, und so preiswert obendrein

Nein, nichts zu danken, du bist doch sonst so allein…

Ich hab dich schon verstanden und es ist mir durchaus klar

Das nicht jede Hebamme so unvorsichtig war

Aber jeder trägt sein Päckchen und das ist schon okay

Dummheit tut ja nur deinen Mitmenschen weh