so this is tinder

C am

the night found two nerds on social

C

media / deadpool is laughing and we‘re so

am dm C

comedia / you heard it whisper didn‘t you?

G G7

Is it true, that..

C

This is tinder /

F

don‘t you worry about your brain /

dm

the closer you get /

G

make sure the whine is read/

G7 C

y and get some strange refrain

C am

Get some caffeine and sugar for your brain

C Am

Alcohol could may be a fuckin’ strain

dm C

But the hangover‘s worth that, isn‘t it?

G G7

Just a little bit…

P(hilanthropischer) M(enschen) S(chreck)

P (hilanthropischer) M (enschen) S (chreck)

wenn der kessel so schwer wie das meer ist

und die seelensteine felsen werden

sprüht die gischt der tränensee

meine wangen salzig nass.

hinab, hinab in die schweren wogen

zieht es mich hinunter

ein mensch zu sein ist so schwer,

kleine holde meergöttin.

in wellen schwappen die pmsozationen

und kein märchen, das nicht bitter nach erinnerung schmeckt.

es treibt mich hinaus aus meinem körper

in kleinen roten schüben

auf dem gesicht und den schultern

ach, fang doch einfach weiter unten damit an,

du dummer körper, du!

wenn du unbedingt loslassen üben willst,

dann menstruiere einfach mal eine woche früher!

stattdessen machst du …drama!!!

willst gesehen werden, willst dein leiden zelebrieren, vergiftest meine stimmung mit deinen kapriolen, meinen geist mit gedankenkreisen, meine haut mit pickeln, meine haare mit einem übermass an fett, willst alles haben was du dann doch nicht verträgst, hasst es ganz furchtbarlich zu kuscheln und willst unbedingt sex, den aber bitte nur kurz, um danach ausgiebig gekuschelt zu werden, um sich danach lauthals zu beschweren, dass ausgiebiger sex auch mal wieder schön wäre: und ausserdem.

jede liebesszene, jede fimromantik wird schluchzend mitverfolgt,

du willst kreativ sein.

nein, dein notizbuch hat die falsche farbe. so geht das nicht.

die gitarre ist genauso unfähig wie die ocarina. vom mikro ganz zu schweigen.

lammschinken in knoblauch-rotwein-rosmarin-sauce wär jetzt gut. aber bitte ohne histamin! weil du grade erst eine komplette schokoladentorte vernichtet hast, inklusive dreier espressi selbstverständlich.

der absinth schaut lauernd. und lacht einen tag später schallend, wenn deine mens wermutalkoholtrunken vieeel zu stark einsetzt.

frau sein kann soooo sch…ön sein!

Lughnasad in allen Dingen

Fand in alten Sonnenstrahlen

Alte Töne, alte Namen

Grün zu Grau und Schwarz zu Gold

Holleweisheit sei mir hold

Lass uns Gold/Ruhm zur Reife bringen

Des Erntekönigs Lieder singen

Lughnasad in allen Dingen

Die das Land erzählt

Fand in alten Ährenholmen

Alte Stätten, alte Dolmen

Grau zu Weiss und Gold zu Blau

Am Himmel tobt die Seelenschau

Fand in alten Knochensteinen

Muscheln, die das Meer beweinen

Weiss zu Rot und Blau zu Grün

Im See die neue Sonne schien

weinselig

fließende tage aus meer gemacht

gespräche so tief aus seelen gedacht

grautrübe schatten scharfrot umrahmt

zahnt vergangenheit ein nüchternes ich.

bin ich´s noch oder bin ich´s nicht?

bin ich´s wieder oder spricht der wein?

komm, wir lassen die ketten sein

und spielen zu viert.

was das wohl wird?

Rotgefiedert tanzt Milan

Rotgefiedert tanzt Milan

Rotgefiedert tanzt Milan

Über Wiesenfelder blank

Wolken ziehen drüber hin

Jeramuster, Erntedank

Meine Welt scheint zu schlafen

Ein Ton perlt vorbei

Das Gemurmel des Lebens

Floss im Sommer vorbei

Schau, ein neuer Faden Farbe

Glüht im Netz des Wyrd

Runensang in den Bäumen

Wo sich mein Geist verliert

In den Federn des Milan

Hell die Sonnenwärme loht

Meine Haare werden Federn

Leuchtend in neuem Rot

Rotgefiedert tanzt Milan

Grillen spiel’n ihr altes Lied

In den Bäumen rauscht Eiwaz

Meine Zeit ein Farbendieb

In den Federn des Milan

Hell die Sonnenröte loht

Meine Flügel, mein Sturmwind

Himmelsblau wird zum Sog

sich fallen lassen

sich fallen lassen

die flügel öffnen

und sich nach hinten fallen lassen

die leere gähnt in der erinnerung

und schaudernd fallen dunkle federn –

und angst vor einem aufprallen

erneut

schläft tief in der brust.

sich verbiegen

mit den fingerspitzen die zehen berühren

sich selbst halten

das rückgrat überbeugen

nur ein weg, nicht zu zerbrechen

doch keine hingabe

an das leben

noch nicht einmal

an sich selbst.

ich will wieder vorbe-haltlos –

fallen können dürfen

in arme, die meine knochen nicht brechen

in denen ankommen kein aufprall ist

sondern ein zartes willkommen

behutsam alle federn achtend

dass keine einzige knickt –

weil das wissen um die kostbarkeit des augenblicks

das windspiel ihrer schönheit ist –

hast du die arme

die ein sich-fallenlassen

in ein gemeinsames fliegen verwandeln können?

Schwarze Federn

schwarze federn auf meinem pfad

und die gischt staubt auf

zersplittert die wache welt in 

tausende farbtröpfchen –

multiversum in sich selbst.

schmetterling meiner psyche

spiegelt sich in tagträumen

behutsam zerfliesst meine stärke

in vermeintlichkeiten.

in der stadt der bunten lampen

zelebriert amaranth shiva’s uraltes lied

denn des königsgauklers pfad

ist heute nicht meiner.

heute will ich meine lampe lohen lassen

und die schönheit der welt feiern

meine affen in seide betten

meine bettler bewirten

meine gefährten vereinen

als die tänzerin, die ich bin.

heute ist die stadt der toten lampen

nur ein munkeln hinter den spiegeln

zu vertraut die wasserstraßen

der uralten heimat meiner seele. 

hab ich doch in beiden tempeln gedient

und weiss um ihren hellwarmen, kühldunklen zauber, 

zu gut, um noch schmerzlos träumen zu können. 

doch heute lasst mich

die schönheit leuchten lassen

meine lampe hoch halten

im leuchtfeuer des lebens, 

ein warmes miteinander spüren

neue welten weben

erinnerungen schaffen

für die zeit, in der ich heimkehren werde

in die uralten hügel der uralten schwestern. 

Liebst du mich?

on the way

und dann kam der tag, an dem er ihr die frage aller fragen stellte:
liebst du mich?
ihre antwort kam unwillkürlich und sofort: ja klar. und er fragte: warum? warum liebst du mich? und sie sagte: weil du du bist.
und er fragte: woher weisst du, dass du mich liebst?
und das, fand sie, war eine sehr interessante frage.

woher weiss ich?
was weiss ich?
ich weiss, dass ich MICH liebe. definitiv. meine liebe zu mir ist ein stiller, ruhiger fluss. ich fühle mich völlig sicher in ihm, ich bin, die ich bin.
lange war mir das nicht bewusst, lange habe ich meine selbstliebe an der wertung andere gemessen. bis ich begriff, dass die liebe nicht wertet. alle wertung ist eine abkehr von der liebe. liebe nimmt einfach an, sie ist völlig neutral, völlig wertfrei. wertung kommt aus einem kontext, einer erlernten weltsicht, heraus, und diese ist gefärbt durch die unterschiedlichsten erlebnisse und erfahrungen. die liebe ist älter als das. sie war immer da, von anbeginn zu anbeginn, ist das leben selbst. die liebe sucht nicht. sie braucht nicht. sie fragt nicht. sie wertet nicht. sie ist. liebe ist, ein wesen so zu sehen, wie es wirklich ist – und es als genau richtig zu begreifen. keine aufwertung, keine verbesserung, keine abwertung, keine verschlechterung. sondern einfach staunendes begreifen, hingabe an den moment.

liebe hat viele helfer. sehnsucht, extase, heilung, schmerz, trauer, zorn, eifersucht, bedürfnisse. es ist sehr leicht, diese helfer mit liebe zu verwechseln.
die gesellschaft misst die stärker unserer liebe an den begleiterscheinungen, die sie mit sich bringt – man soll eifersüchtig, sehnsüchtig, …sein, damit andere sehen, wie ernst man es meint.

nein, das ist keine liebe. das ist die suche nach liebe. die suche nach vervollständigung, nach erfüllung, nach dem ende der leere in der eigenen seele. diese leere sucht nach besitz, sie hat angst, alleine zu sein, eine tiefe kindheitsangst.

und diese wird auf den geliebten partner, freund, kind, elternteil… projeziert: gib mir, was ich selbst nicht habe! erfülle mich, mach mich ganz, gib mir sicherheit!
hier entsteht aus einem urbedürfnis heraus ein wunsch nach nähe, nach wärme, nach verständnis. doch wenn ich dieses bedürfnis im anderen zu befriedigen suche – dann bin ich abhängig vom anderen, von seinen launen, seinem bedürfnis mein bedürfnis zu befriedigen.

ist das liebe? oder ein vertrag, den man schliesst: du gibst mir, ich gebe dir?

liebe wertet nicht. sie ist. liebe kämpft nicht. sie ist. liebe sucht nicht. sie ist. sie ist in überfülle da. sie kann weder gegeben noch genommen werden. sie ist. was wir geben können, ist unsere aufmerksamkeit, unsere hingabe, unsere lebenszeit.
viele nutzen diese als handelsware: aufmerksamkeit gegen zuneigung, gegen geld, gegen sicherheit. und so entstehen be-ziehungen: ein bezug von etwas, ein nehmen und geben.

nun kommt die frage auf: sind beziehungen sinnvoll? nun, ich würde antworten: je nach horizont des bezuges. wenn ich besitzen will, bin ich besessen: von der idee, besitzen zu wollen. wenn ich jmd behalten will, bin ich behalten: von meinen sicherheitsbedürfnissen. wenn ich gebraucht

werden will, gebrauche ich: den anderen als regisseur meines lebens. all diese romantischen dinge sind wunderschön, ohne frage. wir haben sie so gelernt. wir haben als kinder gelernt, dass wir verträge eingehen und bewahren müssen. heute sind wir erwachsen: wir müssen nicht mehr brav sein, damit mama gute laune hat. müssen nicht mehr still sein, damit papa nicht wütend wird. müssen nicht mehr tantes küsse aushalten, nur weil man das so macht. wir sind stark und frei und schön und wild. wir sind nicht unsere vergangenheit. wir sind jetzt.

zur selbstliebe gehört freiheit. die freiheit, zu sein, die freiheit, alles zu leben, was man träumt.

freiheit bedeutet, die eigenen grenzen zu wahren, anzuerkennen, aufzulösen, zu stecken. frei ist man nur in sich selbst. im innen, so im aussen, im mikrokosmos der gedanken entsteht der makrokosmos des ich-bin, der umwelt, des ganzen seins.

und da beginnt und endet die liebe: ich brauche nicht zu fordern. es ist alles da. ich brauche nicht zu halten. es ist alles da. ich brauche nicht zu sorgen. es ist alles da. wir alle sind genau jetzt genau hier, und jeder schritt war genau richtig auf dem weg hierher. die vergangenheit ist eine geschichte, die zukunft auch, beide gibt es nicht. nur das jetzt gibt es.

wenn ich auf ein ziel hinarbeite, denke ich an das ziel und nicht an das jetzt: so entstehen scheinbare fehler und probleme. letztendlich sind das doch immer nur kleine anstupser der eigenen seele: bist du wirklich hier? bist du wirklich jetzt?

zwei dinge können niemals gleichzeitig am selben ort zur selben zeit auf derselben ebene existieren. also: wo sind meine gedanken? hier, jetzt, aufmerksam? oder sind sie auf eine situation gerichtet, die war oder sein wird: dann, später, illusion?

also antworte ich: ich liebe. ich liebe mich. und so sehr, wie ich mich liebe, kann ich dich lieben. kann ich dich sehen. kann ich dich annehmen. alles, was ich an mir verurteile und werte, werte ich auch an dir. deshalb lasse ich das werten los, und begreife dich staunend als geschenk des augenblickes. ja, ein teil von mir will es festhalten, will dich besitzen, diesen zustand bewahren. und ich nehme mein inneres kind, das diese sehnsucht hat, in den arm. ja, wir haben bedürfnisse. wir werden sie immer haben, liebes kind. doch schau: wir bekommen entweder jeden tag neu ein wunderschönes geschenk – oder wir betrachten es als selbstverständlich, weil es immer da ist. was wünschst du dir, liebes kind? willst du jeden tag neu geliebt sein, achtsam, immer neugierig, immer lauschend? oder jeden tag einfach als besitz eines anderen leben, unachtsam, einfach alle tage alltag?

wir wissen die antwort. und so kann ich sagen: nein, ich bin nicht eifersüchtig. ich suche nicht. nein, ich bin nicht besessen. ich besitze nicht.
ich kann keine sicherheiten versprechen, kann nicht versprechen, was ich nicht weiss.
ich achte darauf, wahr zu sprechen, meinen wahren willen auszudrücken, weil er meine wirklichkeit wird. ich bin es mir wert, mich nicht mehr selbst zu belügen.

und das schliesst ein, dass ich nicht für mein zukünftiges ich sprechen kann. genauso, wie du für deines nicht sprechen kannst. wir existieren jetzt, das später ist nicht geboren und damit nicht da. wir können träumen, aber versprechen können wir nicht. wahr sprechen heisst wirklichkeit schaffen.

was ich versprechen kann, ist dieses:

ich achte dich. ich begreife dich täglich neu, immer mehr, immer tiefer. ich staune, wie schön du bist, und ich versuche immer, im moment zu leben: deine weiche haut immer neu zu spüren, dich zu umarmen, als sei es das erste und letzte mal. dich in mir zu spüren, meine lust in deinen augen gespiegelt zu sehen, in dein wesen einzutauchen, alle blockaden fallen zu lassen.

dich in mich aufzunehmen, dich zu sehen, zu spüren, zu schmecken, zu riechen, zu fühlen, deinem strahlen mit offener seele zu lauschen.

du bist für mich ein märchen, so vertraut und immer neu erzählt, und immer wieder spannend. und so verspreche ich, spreche ich meine wahrheit aus:
ich will mich immer wieder bemühen, immer wieder so gut ich kann versuchen, dich im moment zu sehen. dich nicht zu vergleichen, keine muster aufzubauen, keine trugbilder. bitte weise mich immer wieder darauf hin, im alltag des lebens. ich bin perfekt für mich, perfekt für dich kann ich nur mit dir gemeinsam sein, immer wieder neu. ich will mich mit aller hingabe, die ich habe, auf den moment konzentrieren, dich immer neu kennenlernen, nicht so, wie ich dich haben will – sondern so, wie du gerade bist. ich will deine trauer, deinen zorn, deine hingabe, deine freude, deine schönheit immer neu begreifen. ich will mit dir unsere fragen anschauen, unsere ängste, unsere trigger: immer wieder neu.

bitte verändere dich nicht für mich. verbessere nichts für mich. versuche nicht, an dir zu arbeiten für mich. alles, was du für dich und deine selbstliebe tust, ist gut. und es wird mich freuen, weil es dir gut tut. je mehr du dich liebst, desto mehr kannst du mich lieben. je selbstsicherer du bist, desto sicherer bin ich mir. du bist mein spiegel und ich deiner. ich habe mich in dich so verliebt, wie du jetzt bist, genau so. und ich will es immer wieder neu tun. ich will mich in einen authentischen menschen verlieben, nicht in ein mir zuliebe erschaffenes trugbild. sei ehrlich. sei offen. sei jetzt. immer wieder jetzt. und genau so, wie du bist. du kannst nichts richtig und nichts falsch machen, wenn ich dich mit achtsamen augen anschaue. und ich lade dich ein, das bei mir auch zu tun.

ich liebe dich so, wie ich mich liebe, und so liebe ich alle wesen: ein spiegel meiner selbstliebe. bei dir kommen die freunde der liebe hinzu: vertrauen. begehren. hingabe. lust. wärme. sicherheit. miteinander. freude. gemeinschaft. das, was ich sonst mit vielen menschen, mit vielen wesen teile, vereinst du alles in deiner person. und das macht dich für mich so einzigartig und wunderschön.

du bist damit für mich besonders. unaustauschbar. unter allen möglichen kombinationen des würfelspiels des universums die eine, die auf mich passt.
das heisst für mich: ich liebe dich. an dir gibt es nichts, was ich auf- oder abwerten müsste, weil es mir selbst fehlt. ich bin du, und du bist ich. und so viel mehr.

Credo quia absurdum II

(Melodie: Damh the Bard – the Land of the ever young)

Ich glaubte noch, niemals zu seh’n
Was alles für Wunder gescheh’n
Um mich und in mir
Denn ich
Gehörte noch nicht dem Land
Das all meine Wünsche band
Um mich und in mir
Doch jetzt
Kann ich nicht mehr zurück
Zurück zu dem alten Glück
Um mich und in mir
Denn mich
Rief dieses alte Lied
Das einst die Erde schrieb
Um uns und in uns

Chorus:

Komm‘ mit mir und ich nehme dich mit
In die Heimat, die Leben heißt
Komm‘ mit mir, tu‘ den ersten Schritt
Lerne, was du doch längst schon weißt
Wir öffnen uns Herz und Geist
Komm‘, wir fliegen frei, fliegen frei…

Ich
Tanzte den alten Sang
Der tief in der Erde klang
In ihr und um mich
Und ich
Flog in den Himmel hinaus
Löste die Ketten auf
In mir und um mich
Und jetzt
Reise ich mit dem Wind
Vertraue der Erde blind
Um mich und in mir
Denn ich
Wob einst das alte Lied
Das Luft, Eis und Feuer schrieb
Ins All-Sein, ins All-Sein

Ich war doch schon immer da
War Lindwurm und Drachin gar
War Leben, bin Leben
Denn ich
Schuf einst das Große Sein
Band Sonne und Mondin hinein
Stetig, so stetig
Und jetzt
Ame ich Dunkellicht
Zelebriere die Innersicht
Denn ich
Bin ewig in Göttin und Gott
Im Kreislauf von Leben und Tod…