birds are whispering in the wind
that a new day shall begin
green sky sounds a vision clear
the sun is near
birds are whispering in the wind
that a new day shall begin
green sky sounds a vision clear
the sun is near
mei oide is veganerin
Es ist wahr, ich schwörs euch, glaubt mir, ich habs erlebt!
Sie war ja so ein Engel
Ich war ja so verliebt
Eines Tages schaute ich
Ich bin ja nur ein Mann
Eins von diesen schönen roten Steaks beim Fleischer an
Ich zog auch gleich mein Geld heraus
Um es mir zu jagen
Da hör ich glatt – ich werd verrückt! – mein Weib von ferne klagen!
Ich glaube ich bin
Verraten und verkauft
Ich bin
Lalalalala
Mei Oide is Veganerin!!!
Sie war so rein und anständig und quatschte von Ethik
Dass Fleischkonsum ein Grauen sei
Und ausserdem mache es dick.
Auch Eier seien quälurant
Und Milch für Babys da
Ich sei ein hundsgemeiner Mörder!
Da wurd mir eines klar:
Ich glaube ich bin
Verraten und verkauft
Ich bin
Lalalalala
Mei Oide is Veganerin!!!
Da dachte ich: na warte, was die kann, kann ich auch!
Ich weinte laut die Möhren an
Und zeigt‘ auf ihren Bauch:
Du Mörderin!!! rief ich entsetzt,
Hast du denn kein Gewissen
Dass du die arme Pflanze grad
Aus dem Mutterschoß gerissen?!
Ich glaube ich bin
Verraten und verkauft
Ich bin
Lalalalala
Mei Oide war Veganerin
Ich sage euch, die war ja schon
Immer nicht ganz dicht
Doch jetzt ist sie erleuchtet
Jetzt isst sie nur noch Licht
(frei nach JBO)
C am
the night found two nerds on social
C
media / deadpool is laughing and we‘re so
am dm C
comedia / you heard it whisper didn‘t you?
G G7
Is it true, that..
C
This is tinder /
F
don‘t you worry about your brain /
dm
the closer you get /
G
make sure the whine is read/
G7 C
y and get some strange refrain
C am
Get some caffeine and sugar for your brain
C Am
Alcohol could may be a fuckin’ strain
dm C
But the hangover‘s worth that, isn‘t it?
G G7
Just a little bit…
P (hilanthropischer) M (enschen) S (chreck)
wenn der kessel so schwer wie das meer ist
und die seelensteine felsen werden
sprüht die gischt der tränensee
meine wangen salzig nass.
hinab, hinab in die schweren wogen
zieht es mich hinunter
ein mensch zu sein ist so schwer,
kleine holde meergöttin.
in wellen schwappen die pmsozationen
und kein märchen, das nicht bitter nach erinnerung schmeckt.
es treibt mich hinaus aus meinem körper
in kleinen roten schüben
auf dem gesicht und den schultern
ach, fang doch einfach weiter unten damit an,
du dummer körper, du!
wenn du unbedingt loslassen üben willst,
dann menstruiere einfach mal eine woche früher!
stattdessen machst du …drama!!!
willst gesehen werden, willst dein leiden zelebrieren, vergiftest meine stimmung mit deinen kapriolen, meinen geist mit gedankenkreisen, meine haut mit pickeln, meine haare mit einem übermass an fett, willst alles haben was du dann doch nicht verträgst, hasst es ganz furchtbarlich zu kuscheln und willst unbedingt sex, den aber bitte nur kurz, um danach ausgiebig gekuschelt zu werden, um sich danach lauthals zu beschweren, dass ausgiebiger sex auch mal wieder schön wäre: und ausserdem.
jede liebesszene, jede fimromantik wird schluchzend mitverfolgt,
du willst kreativ sein.
nein, dein notizbuch hat die falsche farbe. so geht das nicht.
die gitarre ist genauso unfähig wie die ocarina. vom mikro ganz zu schweigen.
lammschinken in knoblauch-rotwein-rosmarin-sauce wär jetzt gut. aber bitte ohne histamin! weil du grade erst eine komplette schokoladentorte vernichtet hast, inklusive dreier espressi selbstverständlich.
der absinth schaut lauernd. und lacht einen tag später schallend, wenn deine mens wermutalkoholtrunken vieeel zu stark einsetzt.
frau sein kann soooo sch…ön sein!
Fand in alten Sonnenstrahlen
Alte Töne, alte Namen
Grün zu Grau und Schwarz zu Gold
Holleweisheit sei mir hold
Lass uns Gold/Ruhm zur Reife bringen
Des Erntekönigs Lieder singen
Lughnasad in allen Dingen
Die das Land erzählt
–
Fand in alten Ährenholmen
Alte Stätten, alte Dolmen
Grau zu Weiss und Gold zu Blau
Am Himmel tobt die Seelenschau
Fand in alten Knochensteinen
Muscheln, die das Meer beweinen
Weiss zu Rot und Blau zu Grün
Im See die neue Sonne schien
fließende tage aus meer gemacht
gespräche so tief aus seelen gedacht
grautrübe schatten scharfrot umrahmt
zahnt vergangenheit ein nüchternes ich.
bin ich´s noch oder bin ich´s nicht?
bin ich´s wieder oder spricht der wein?
komm, wir lassen die ketten sein
und spielen zu viert.
was das wohl wird?
Rotgefiedert tanzt Milan
Rotgefiedert tanzt Milan
Über Wiesenfelder blank
Wolken ziehen drüber hin
Jeramuster, Erntedank
Meine Welt scheint zu schlafen
Ein Ton perlt vorbei
Das Gemurmel des Lebens
Floss im Sommer vorbei
Schau, ein neuer Faden Farbe
Glüht im Netz des Wyrd
Runensang in den Bäumen
Wo sich mein Geist verliert
In den Federn des Milan
Hell die Sonnenwärme loht
Meine Haare werden Federn
Leuchtend in neuem Rot
Rotgefiedert tanzt Milan
Grillen spiel’n ihr altes Lied
In den Bäumen rauscht Eiwaz
Meine Zeit ein Farbendieb
In den Federn des Milan
Hell die Sonnenröte loht
Meine Flügel, mein Sturmwind
Himmelsblau wird zum Sog
sich fallen lassen
die flügel öffnen
und sich nach hinten fallen lassen
die leere gähnt in der erinnerung
und schaudernd fallen dunkle federn –
und angst vor einem aufprallen
erneut
schläft tief in der brust.
sich verbiegen
mit den fingerspitzen die zehen berühren
sich selbst halten
das rückgrat überbeugen
nur ein weg, nicht zu zerbrechen
doch keine hingabe
an das leben
noch nicht einmal
an sich selbst.
ich will wieder vorbe-haltlos –
fallen können dürfen
in arme, die meine knochen nicht brechen
in denen ankommen kein aufprall ist
sondern ein zartes willkommen
behutsam alle federn achtend
dass keine einzige knickt –
weil das wissen um die kostbarkeit des augenblicks
das windspiel ihrer schönheit ist –
hast du die arme
die ein sich-fallenlassen
in ein gemeinsames fliegen verwandeln können?
schwarze federn auf meinem pfad
und die gischt staubt auf
zersplittert die wache welt in
tausende farbtröpfchen –
multiversum in sich selbst.
schmetterling meiner psyche
spiegelt sich in tagträumen
behutsam zerfliesst meine stärke
in vermeintlichkeiten.
in der stadt der bunten lampen
zelebriert amaranth shiva’s uraltes lied
denn des königsgauklers pfad
ist heute nicht meiner.
heute will ich meine lampe lohen lassen
und die schönheit der welt feiern
meine affen in seide betten
meine bettler bewirten
meine gefährten vereinen
als die tänzerin, die ich bin.
heute ist die stadt der toten lampen
nur ein munkeln hinter den spiegeln
zu vertraut die wasserstraßen
der uralten heimat meiner seele.
hab ich doch in beiden tempeln gedient
und weiss um ihren hellwarmen, kühldunklen zauber,
zu gut, um noch schmerzlos träumen zu können.
doch heute lasst mich
die schönheit leuchten lassen
meine lampe hoch halten
im leuchtfeuer des lebens,
ein warmes miteinander spüren
neue welten weben
erinnerungen schaffen
für die zeit, in der ich heimkehren werde
in die uralten hügel der uralten schwestern.
on the way
und dann kam der tag, an dem er ihr die frage aller fragen stellte:
liebst du mich?
ihre antwort kam unwillkürlich und sofort: ja klar. und er fragte: warum? warum liebst du mich? und sie sagte: weil du du bist.
und er fragte: woher weisst du, dass du mich liebst?
und das, fand sie, war eine sehr interessante frage.
woher weiss ich?
was weiss ich?
ich weiss, dass ich MICH liebe. definitiv. meine liebe zu mir ist ein stiller, ruhiger fluss. ich fühle mich völlig sicher in ihm, ich bin, die ich bin.
lange war mir das nicht bewusst, lange habe ich meine selbstliebe an der wertung andere gemessen. bis ich begriff, dass die liebe nicht wertet. alle wertung ist eine abkehr von der liebe. liebe nimmt einfach an, sie ist völlig neutral, völlig wertfrei. wertung kommt aus einem kontext, einer erlernten weltsicht, heraus, und diese ist gefärbt durch die unterschiedlichsten erlebnisse und erfahrungen. die liebe ist älter als das. sie war immer da, von anbeginn zu anbeginn, ist das leben selbst. die liebe sucht nicht. sie braucht nicht. sie fragt nicht. sie wertet nicht. sie ist. liebe ist, ein wesen so zu sehen, wie es wirklich ist – und es als genau richtig zu begreifen. keine aufwertung, keine verbesserung, keine abwertung, keine verschlechterung. sondern einfach staunendes begreifen, hingabe an den moment.
liebe hat viele helfer. sehnsucht, extase, heilung, schmerz, trauer, zorn, eifersucht, bedürfnisse. es ist sehr leicht, diese helfer mit liebe zu verwechseln.
die gesellschaft misst die stärker unserer liebe an den begleiterscheinungen, die sie mit sich bringt – man soll eifersüchtig, sehnsüchtig, …sein, damit andere sehen, wie ernst man es meint.
nein, das ist keine liebe. das ist die suche nach liebe. die suche nach vervollständigung, nach erfüllung, nach dem ende der leere in der eigenen seele. diese leere sucht nach besitz, sie hat angst, alleine zu sein, eine tiefe kindheitsangst.
und diese wird auf den geliebten partner, freund, kind, elternteil… projeziert: gib mir, was ich selbst nicht habe! erfülle mich, mach mich ganz, gib mir sicherheit!
hier entsteht aus einem urbedürfnis heraus ein wunsch nach nähe, nach wärme, nach verständnis. doch wenn ich dieses bedürfnis im anderen zu befriedigen suche – dann bin ich abhängig vom anderen, von seinen launen, seinem bedürfnis mein bedürfnis zu befriedigen.
ist das liebe? oder ein vertrag, den man schliesst: du gibst mir, ich gebe dir?
liebe wertet nicht. sie ist. liebe kämpft nicht. sie ist. liebe sucht nicht. sie ist. sie ist in überfülle da. sie kann weder gegeben noch genommen werden. sie ist. was wir geben können, ist unsere aufmerksamkeit, unsere hingabe, unsere lebenszeit.
viele nutzen diese als handelsware: aufmerksamkeit gegen zuneigung, gegen geld, gegen sicherheit. und so entstehen be-ziehungen: ein bezug von etwas, ein nehmen und geben.
nun kommt die frage auf: sind beziehungen sinnvoll? nun, ich würde antworten: je nach horizont des bezuges. wenn ich besitzen will, bin ich besessen: von der idee, besitzen zu wollen. wenn ich jmd behalten will, bin ich behalten: von meinen sicherheitsbedürfnissen. wenn ich gebraucht
werden will, gebrauche ich: den anderen als regisseur meines lebens. all diese romantischen dinge sind wunderschön, ohne frage. wir haben sie so gelernt. wir haben als kinder gelernt, dass wir verträge eingehen und bewahren müssen. heute sind wir erwachsen: wir müssen nicht mehr brav sein, damit mama gute laune hat. müssen nicht mehr still sein, damit papa nicht wütend wird. müssen nicht mehr tantes küsse aushalten, nur weil man das so macht. wir sind stark und frei und schön und wild. wir sind nicht unsere vergangenheit. wir sind jetzt.
zur selbstliebe gehört freiheit. die freiheit, zu sein, die freiheit, alles zu leben, was man träumt.
freiheit bedeutet, die eigenen grenzen zu wahren, anzuerkennen, aufzulösen, zu stecken. frei ist man nur in sich selbst. im innen, so im aussen, im mikrokosmos der gedanken entsteht der makrokosmos des ich-bin, der umwelt, des ganzen seins.
und da beginnt und endet die liebe: ich brauche nicht zu fordern. es ist alles da. ich brauche nicht zu halten. es ist alles da. ich brauche nicht zu sorgen. es ist alles da. wir alle sind genau jetzt genau hier, und jeder schritt war genau richtig auf dem weg hierher. die vergangenheit ist eine geschichte, die zukunft auch, beide gibt es nicht. nur das jetzt gibt es.
wenn ich auf ein ziel hinarbeite, denke ich an das ziel und nicht an das jetzt: so entstehen scheinbare fehler und probleme. letztendlich sind das doch immer nur kleine anstupser der eigenen seele: bist du wirklich hier? bist du wirklich jetzt?
zwei dinge können niemals gleichzeitig am selben ort zur selben zeit auf derselben ebene existieren. also: wo sind meine gedanken? hier, jetzt, aufmerksam? oder sind sie auf eine situation gerichtet, die war oder sein wird: dann, später, illusion?
also antworte ich: ich liebe. ich liebe mich. und so sehr, wie ich mich liebe, kann ich dich lieben. kann ich dich sehen. kann ich dich annehmen. alles, was ich an mir verurteile und werte, werte ich auch an dir. deshalb lasse ich das werten los, und begreife dich staunend als geschenk des augenblickes. ja, ein teil von mir will es festhalten, will dich besitzen, diesen zustand bewahren. und ich nehme mein inneres kind, das diese sehnsucht hat, in den arm. ja, wir haben bedürfnisse. wir werden sie immer haben, liebes kind. doch schau: wir bekommen entweder jeden tag neu ein wunderschönes geschenk – oder wir betrachten es als selbstverständlich, weil es immer da ist. was wünschst du dir, liebes kind? willst du jeden tag neu geliebt sein, achtsam, immer neugierig, immer lauschend? oder jeden tag einfach als besitz eines anderen leben, unachtsam, einfach alle tage alltag?
wir wissen die antwort. und so kann ich sagen: nein, ich bin nicht eifersüchtig. ich suche nicht. nein, ich bin nicht besessen. ich besitze nicht.
ich kann keine sicherheiten versprechen, kann nicht versprechen, was ich nicht weiss.
ich achte darauf, wahr zu sprechen, meinen wahren willen auszudrücken, weil er meine wirklichkeit wird. ich bin es mir wert, mich nicht mehr selbst zu belügen.
und das schliesst ein, dass ich nicht für mein zukünftiges ich sprechen kann. genauso, wie du für deines nicht sprechen kannst. wir existieren jetzt, das später ist nicht geboren und damit nicht da. wir können träumen, aber versprechen können wir nicht. wahr sprechen heisst wirklichkeit schaffen.
was ich versprechen kann, ist dieses:
ich achte dich. ich begreife dich täglich neu, immer mehr, immer tiefer. ich staune, wie schön du bist, und ich versuche immer, im moment zu leben: deine weiche haut immer neu zu spüren, dich zu umarmen, als sei es das erste und letzte mal. dich in mir zu spüren, meine lust in deinen augen gespiegelt zu sehen, in dein wesen einzutauchen, alle blockaden fallen zu lassen.
dich in mich aufzunehmen, dich zu sehen, zu spüren, zu schmecken, zu riechen, zu fühlen, deinem strahlen mit offener seele zu lauschen.
du bist für mich ein märchen, so vertraut und immer neu erzählt, und immer wieder spannend. und so verspreche ich, spreche ich meine wahrheit aus:
ich will mich immer wieder bemühen, immer wieder so gut ich kann versuchen, dich im moment zu sehen. dich nicht zu vergleichen, keine muster aufzubauen, keine trugbilder. bitte weise mich immer wieder darauf hin, im alltag des lebens. ich bin perfekt für mich, perfekt für dich kann ich nur mit dir gemeinsam sein, immer wieder neu. ich will mich mit aller hingabe, die ich habe, auf den moment konzentrieren, dich immer neu kennenlernen, nicht so, wie ich dich haben will – sondern so, wie du gerade bist. ich will deine trauer, deinen zorn, deine hingabe, deine freude, deine schönheit immer neu begreifen. ich will mit dir unsere fragen anschauen, unsere ängste, unsere trigger: immer wieder neu.
bitte verändere dich nicht für mich. verbessere nichts für mich. versuche nicht, an dir zu arbeiten für mich. alles, was du für dich und deine selbstliebe tust, ist gut. und es wird mich freuen, weil es dir gut tut. je mehr du dich liebst, desto mehr kannst du mich lieben. je selbstsicherer du bist, desto sicherer bin ich mir. du bist mein spiegel und ich deiner. ich habe mich in dich so verliebt, wie du jetzt bist, genau so. und ich will es immer wieder neu tun. ich will mich in einen authentischen menschen verlieben, nicht in ein mir zuliebe erschaffenes trugbild. sei ehrlich. sei offen. sei jetzt. immer wieder jetzt. und genau so, wie du bist. du kannst nichts richtig und nichts falsch machen, wenn ich dich mit achtsamen augen anschaue. und ich lade dich ein, das bei mir auch zu tun.
ich liebe dich so, wie ich mich liebe, und so liebe ich alle wesen: ein spiegel meiner selbstliebe. bei dir kommen die freunde der liebe hinzu: vertrauen. begehren. hingabe. lust. wärme. sicherheit. miteinander. freude. gemeinschaft. das, was ich sonst mit vielen menschen, mit vielen wesen teile, vereinst du alles in deiner person. und das macht dich für mich so einzigartig und wunderschön.
du bist damit für mich besonders. unaustauschbar. unter allen möglichen kombinationen des würfelspiels des universums die eine, die auf mich passt.
das heisst für mich: ich liebe dich. an dir gibt es nichts, was ich auf- oder abwerten müsste, weil es mir selbst fehlt. ich bin du, und du bist ich. und so viel mehr.